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10 wichtige Punkte für eine barrierefreie Webseite

Barrierefreie Webseite

Im Jahr 2024 ist barrierefreies Webdesign keine nette Zusatzleistung mehr, sondern schlicht unverzichtbar. Gesetzliche Vorgaben und Richtlinien wie die Europäische Webaccessibility-Richtlinie schreiben inklusive, für alle Nutzer zugängliche Websites inzwischen für nahezu alle Unternehmen und Organisationen verbindlich vor.

Darüber hinaus versprechen barrierefreie Seiten deutliche Wettbewerbsvorteile: Sie erhöhen die potenzielle Reichweite und verbessern die Nutzererfahrung für alle Besucher gleichermaßen. In Zeiten des Mobile Computings und des rasanten Voice-Search-Wachstums öffnen nur uneingeschränkt zugängliche Websites die Tür zur breiten Mehrheit der Nutzer. Barrierefreiheit ist zu einem entscheidenden Faktor für zukunftsfähige Digitalangebote geworden.

Bedeutung barrierefreier Websites: Eine uneingeschränkt nutzbare Website erhöht Ihre Reichweite, erschließt Ihnen neue Zielgruppen und erleichtert allen Besuchern unabhängig von Einschränkungen die Websitenutzung. Gerade das Potenzial von Sprachbedienung kann nur durch barrierefreie Angebote vollständig ausgeschöpft werden. Aber auch klassische Geschäftsmetrikem wie Conversions und Kundenbindung profitieren von der gesteigerten Benutzerfreundlichkeit inklusiv gestalteter Seiten. Hindernisfreie Websites sind zukunftssicher und bieten nachhaltige geschäftliche Vorteile.

Die 10 wichtigsten Punkte für barrierefreies Webdesign:

Semantische Auszeichnung von Inhalten

Nur mit korrekter semantischer Auszeichnung in HTML können Inhalte von Assistenztechnologien wie Screenreadern zuverlässig erfasst und für unterschiedliche Nutzer sinnvoll dargestellt werden. Verwenden Sie Elemente wie <h1> für Überschriften, <p> für Absätze, <ol>/<ul> für Listen korrekt.

Vollständige Tastaturnavigation möglich

Alle Funktionen, von der Navigation über Interaktionen bis hin zum Absenden von Formularen, müssen vollständig über die Tastatur bedienbar sein. Testen Sie dies gründlich per Tabulator-Taste und achten Sie auf einen sichtbaren Fokus-Indikator.

Ausreichende Farbkontraste

Zu geringe Kontraste zwischen Vorder- und Hintergrundfarben machen Inhalte für Menschen mit Sehbehinderungen unleserlich. Verwenden Sie Testtools und überschreiten Sie die WCAG-Kontrastwerte von mindestens 4,5:1 für Texte.

Aussagekräftige Alternativtexte

Alle Bildelemente benötigen kurze, aber prägnante Alternativtexte, in denen der Inhalt beschrieben wird. Nur so können blinde und sehbehinderte Nutzer den Bedeutungsgehalt mit Screenreadern erfassen.

Untertitel und Transkripte für Audio/Video

Fügen Sie allen Audio- und Videoinhalten Untertitel und bei Bedarf auch Transkripte hinzu. Nur so sind diese Inhalte komplett barrierefrei für Gehörlose, Schwerhörige und Hörende in lauter Umgebung.

Responsives, zoomfähiges Design

Ihre Website muss auf verschiedensten Geräten und Bildschirmgrößen technisch einwandfrei funktional dargestellt werden. Vermeiden Sie horizontales Scrollen und ermöglichen Sie bequemes Zoomen der Inhalte.

Einfache, klare Sprache

Formulieren Sie Ihre Inhalte in klarer, einfacher Sprache ohne komplexe Sätze oder Fachbegriffe. So können Nutzer mit kognitiven Einschränkungen oder Leseschwierigkeiten die Website nutzen.

Aussagekräftige Linktexte

Link-Beschriftungen wie „Hier klicken“ sagen Screenreader-Nutzern nichts über das Ziel aus. Stattdessen müssen Linktexte das Linkziel durch aussagekräftige Beschreibungen klar erkennen lassen.

Inhalte in nativem Markup

Gestalten Sie Inhalte und Interaktionen ausschließlich mit den im Web dafür vorgesehenen HTML-Elementen. So können Assistenztechnologien zuverlässig darauf zugreifen. Vermeiden Sie Text in Grafiken oder aus Bild-Rastern zusammengesetzte Listen.

Barrierefreiheit bei Formularen

Alle Formularfelder müssen aussagekräftig beschriftet und mit den passenden Eingabefeldern versehen sein. Auch Fehler- und Erfolgsmeldungen müssen barrierefrei ausgegeben werden.

Regelmäßiges Überprüfen der Barrierefreiheit Ihrer Website ist unabdingbar. Die Anforderungen wurden mit der EU-Richtlinie rechtlich verpflichtend für Organisationen im öffentlichen und privaten Bereich. Zugleich bietet inklusives Design handfeste Wettbewerbsvorteile und ist Voraussetzung für langfristig zukunftsfähige Webangebote.

Weitere Tipps & Tricks

Tutorials sowie Tipps & Tricks zu Wordpress und Elementor findest du im Know-How Bereich sowie auf meinem Youtube-Kanal.

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